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Am Anfang steht der achtsame Umgang mit dem Sauerteig. Er steckt voller kleiner Lebewesen, die dafür sorgen, dass unser Brot nicht nur hervorragend schmeckt, sondern auch bekömmlich wird. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wenn ich am nächsten Morgen den Deckel meines Sauerteig-Ansatzes lüfte, der Sauerteig hat deutlich an Volumen zugenommen. Er riecht angenehm säuerlich und bildet beim Rühren leichte Fäden.
Beim Kneten des Teiges wird man wunderbar geerdet. Der Teig sollte mit viel Gefühl behandelt werden, um die richtige Konsistenz zu erreichen. Während des Backens verströmt ein herrlicher Duft durch die alten Gemäuer der Altbäckersmühle und erfüllt die Anwesenden mit Vorfreude auf das frische Brot.
REZEPT
Einfaches Altbäckers Mühlenbrot
Ein sehr einfaches, mit wenig Aufwand herzustellendes Brot. Du brauchst dazu keine Knetmaschine oder sonstiges Werkzeug. Der Teig ist mit den Händen rasch herzustellen und neben dem Sauerteig werden nur drei Zutaten benötigt:
Zutaten
1 kg Roggenvollkornmehl
600 ml Wasser (50°C)
200 g Sauerteig
20 g Steinsalz
Zubereitung
Mehl mit Salz und Wasser mit der Hand vermischen, Sauerteig dazugeben und zu einem festen Teig verkneten.
Den Teig bei Zimmertemperatur ca. 4 Stunden ruhen lassen – das Volumen sollte sich deutlich vergrößern.
Das Backrohr auf 250°C mit Backstein vorheizen. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, rundwirken und in den Ofen geben.
Bei 250°C fallend auf 150°C 60 Minuten ohne Dampf backen. Klopfprobe machen!
Tipp: Wer im Umgang mit dem Sauerteig noch nicht geübt ist, kann dem Teig auch 10 g Frischhefe zugeben, was den Teig zusätzlich auflockert.
Begriffe aus der Zen-Tradition findest du in unserem Glossar.


