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Nussecken sind drei Schichten: unten Mürbteig, darauf Johannisbeermarmelade als säuerliche Brücke, obendrauf eine Nussmischung aus Walnüssen, Haselnüssen und Mandeln. Am Ende werden die Ecken in Kuvertüre getunkt. Die vegane Variante arbeitet mit pflanzlicher Butter und Hafercuisine — der Geschmack bleibt unverändert klassisch. Ein Blech ergibt etwa 20 Ecken, die sich in einer Dose eine Woche halten.

Zutaten — Mürbteig

  • 120 g vegane Butter oder Margarine
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Pflanzendrink
  • 100 g Weizenmehl Type 405
  • 120 g Dinkelmehl Type 1050

Nussschicht

  • 50 g vegane Butter oder Margarine
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 20 g heller Sirup
  • Schale einer Orange
  • 100 g Hafercuisine oder Pflanzensahne
  • 150 g Walnüsse, gehackt
  • 150 g Haselnüsse, gehackt
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 1/4 TL Zimt, 1 Msp. Koriander

Außerdem

  • 100 g Johannisbeermarmelade
  • 150 g zartbittere Kuvertüre

Zubereitung

  1. Mürbteig: Vegane Butter (Zimmertemperatur) mit Zucker und Salz 2–3 Minuten cremig schlagen, bis die Masse heller wird. Pflanzendrink zugeben, kurz unterrühren. Beide Mehle dazugeben und mit den Händen oder kurz mit der Maschine zu einem glatten Teig verkneten — nicht zu lange, sonst wird er zäh. In Frischhaltefolie einschlagen und 30 Minuten kalt stellen. Das macht ihn formbarer und verhindert, dass er beim Backen verläuft.
  2. Teig zwischen zwei Lagen Backpapier auf Backblechgröße (ca. 30×40 cm) ausrollen. Untere Lage abziehen, Teig samt oberer Lage auf das Blech stürzen, Papier abziehen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen — das verhindert Blasen beim Backen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten vorbacken, bis der Rand hellgoldig wird.
  3. Den vorgebackenen Boden kurz abkühlen lassen (5 Minuten). Dann die Johannisbeermarmelade gleichmäßig mit einem Löffelrücken oder Teigkamm auftragen. Die Marmelade bildet eine Barriere zwischen Teig und feuchter Nussmasse — so bleibt der Boden knusprig.
  4. Nussschicht: In einem Topf vegane Butter, Zucker, heller Sirup, Orangenabrieb und Hafercuisine aufkochen. 1 Minute sprudelnd kochen lassen, damit Zucker und Sirup sich vollständig verbinden. Vom Herd nehmen, Nüsse (Walnüsse und Haselnüsse gehackt, Mandeln gemahlen) sowie Zimt und Koriander einrühren. Bei ausgeschaltetem Herd 1–2 Minuten andicken lassen — die Masse soll streichfähig, aber nicht flüssig sein.
  5. Die Nussmasse sofort auf dem Marmeladenboden verteilen und mit einem feuchten Spatel glatt streichen. Randbereiche sauber ziehen, damit die Ecken später gleichmäßig werden.
  6. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 18–20 Minuten backen, bis der Rand goldbraun glänzt und die Mitte nicht mehr nass aussieht. Bei zu dunkler Oberfläche mit Alufolie abdecken.
  7. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen — so lässt sich das Gebäck gut schneiden, ohne zu brechen. Mit einem langen, scharfen Messer in Rechtecke (ca. 6×8 cm) schneiden, dann jedes Rechteck diagonal halbieren — fertig sind die Dreiecke. Vollständig auskühlen lassen (mind. 1 Stunde). Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Zwei Spitzen jeder Ecke in die Schokolade tunken, auf Backpapier legen und fest werden lassen. In einer Keksdose halten sich Nussecken eine Woche, in Pergament eingeschlagen sogar länger.

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Msp
Messerspitze ≈ 0,15 g
Prise
≈ 0,3 g
TL flach
≈ 3 g
TL gehaeuft
≈ 6 g  (2 flach = 1 gehaeuft)
EL flach
≈ 10 g
EL gehaeuft
≈ 18 g  (2 flach = 1 gehaeuft)

Bei Fluessigkeiten (Oel, Essig, Tamari …) bleibt EL/TL neutral — flach/gehaeuft hat dort keine Bedeutung.

Quelle: Rezept-Datenbank Altbaeckersmuehle

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