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Diese Kekse stammen aus der Tradition der Sivananda-Yoga-Schule und sind ein einfacher, nahrhafter Vorratskeks. Haferflocken bilden die Grundlage, Rosinen und Erdnüsse geben Biss und Süße, Zimt, Muskat und Ingwer sorgen für das charakteristische warme Aroma. Der Teig wird ohne Ei und ohne Butter gebunden — nur mit Öl und Sojamilch. Gut für unterwegs, zum Tee oder als Reiseproviant; sie halten luftdicht verpackt eine Woche.

Zutaten

  • 250 g Haferflocken
  • 110 g reines Vollkornmehl (Weizenmehl geht auch)
  • 50 g Rosinen
  • 50 g rohe ungesalzene Erdnüsse
  • 150 g brauner Zucker (optional)
  • 1 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Salz
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 200 ml Sojamilch oder Wasser

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen: Haferflocken, Vollkornmehl, Rosinen, grob gehackte Erdnüsse, brauner Zucker, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Backpulver und Salz. Gut mit den Händen oder einem Löffel durchmischen, damit die Gewürze sich gleichmäßig verteilen.
  3. Sonnenblumenöl über die trockenen Zutaten gießen und gründlich unterrühren — die Mischung sollte leicht klumpig und feucht aussehen. Das Öl muss jede Haferflocke benetzen, sonst werden die Kekse staubig.
  4. Sojamilch oder Wasser esslöffelweise hinzufügen und unterrühren, bis eine feste, aber formbare Masse entsteht. Nicht zu flüssig — die Masse soll zusammenhalten, wenn man sie drückt, aber nicht laufen. Je nach Saugkraft der Haferflocken kann etwas mehr oder weniger Flüssigkeit nötig sein.
  5. Mit einem Esslöffel gleichmäßige Häufchen auf das vorbereitete Backblech setzen — Abstand von ca. 4 cm, sie gehen wenig auf, aber die Hitze muss zirkulieren können.
  6. Mit den Fingern oder dem Löffelrücken jedes Häufchen zu einem flachen Keks von ca. 10 cm Durchmesser drücken. Die Kekse halten ihre Form beim Backen weitgehend, also die gewünschte Endform direkt formen.
  7. 12–15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Oberfläche sich trocken anfühlt. Die Mitte darf noch etwas weich wirken — beim Abkühlen wird sie fester. Zu lange gebacken werden sie hart statt mürbe.
  8. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Frisch aus dem Ofen sind sie weich; erst nach 20 Minuten Abkühlen bekommen sie die richtige, leicht knusprige Konsistenz. Luftdicht verschlossen halten sie etwa eine Woche.

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Quelle: Rezept-Datenbank Altbaeckersmuehle

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