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Dieser Burger stammt aus dem Zen-Kloster Felsentor in der Schweiz — daher der Name. Das Patty besteht aus schwarzen Bohnen, gebratenen Champignons und Walnüssen, gebunden mit Leinsamen und Haferflocken statt mit Ei. Ein Teil der Bohnen bleibt ganz, ein Teil wird püriert — so entsteht die charakteristische Mischung aus Biss und Bindung. Dazu eine cremige Cashew-Senf-Sauce und die üblichen Toppings. Ein solides Hauptgericht, auch für Gäste, die sonst keinen Pflanzenburger mögen.

Zutaten Patties

  • 3 EL Leinsamen
  • 250 g schwarze Bohnen gekocht
  • 70 g Haferflocken
  • 1 TL Misopaste
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Kumin
  • 150 g Champignons
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 40 g Walnüsse
  • 4 EL Olivenöl

Zutaten Burgersauce

  • 2 TL vegane Mayonnaise
  • 1 TL Senf
  • 15 g Cashewkerne
  • 1/2 rote Chili
  • 5 EL Sojamilch

Zutaten Toppings

  • 4 Burgerbrötchen
  • 2 Tomaten
  • 2 Salzgurken
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 4 Salatblätter

Zubereitung Patties

  1. Leinsamen mit 3 EL Wasser in einer kleinen Schüssel vermischen und 10 Minuten quellen lassen — die Mischung wird gelartig und ersetzt beim Binden das Ei. Je feiner der Leinsamen geschrotet ist, desto besser bindet er.
  2. Etwa 2/3 der gekochten schwarzen Bohnen (gut abgetropft und abgespült) zusammen mit den Haferflocken, der Misopaste, Thymian und Kumin im Food Processor 30–60 Sekunden fein pürieren. Die Masse wird grob-klebrig. Bei Bedarf die Ränder nach innen schaben.
  3. Die Champignons putzen (nicht waschen, sie saugen sich voll Wasser — nur mit einer Pilzbürste oder einem Tuch abreiben) und sehr fein hacken, fast schon zerkleinern. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Champignons hineingeben und 6 Minuten braten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist und sie leicht goldbraun sind — das ist wichtig, sonst werden die Patties zu feucht und zerfallen beim Braten. Mit ½ TL Salz würzen. Danach etwas abkühlen lassen.
  4. Die halbe rote Zwiebel schälen und auf einer Küchenreibe fein reiben. Die geriebene Masse in ein sauberes Tuch geben und den Saft kräftig herausdrücken — geriebene Zwiebeln geben viel Flüssigkeit ab, die die Patties sonst weich macht.
  5. Die gebratenen Champignons, die ausgedrückte Zwiebel, die restlichen ganzen Bohnen, die gequollenen Leinsamen und die Walnüsse zur pürierten Pattymasse in den Food Processor geben. Mit der “Pulse”-Funktion nur kurz stoßweise zerkleinern — die Walnüsse und die ganzen Bohnen sollen noch grob erkennbar sein, das gibt Biss. Die Masse mit einem Löffel gut untermischen.
  6. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen vier gleich große, ca. 2 cm dicke Patties formen (ca. 150 g pro Stück). Auf ein mit Backpapier belegtes Brett legen. Mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit sie fester werden und beim Braten nicht zerfallen — das ist der entscheidende Schritt, um stabile Patties zu bekommen.
  7. 4 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Patties hineinlegen und 5 Minuten braten, ohne sie zu bewegen — so bildet sich eine Kruste, die die Patties zusammenhält. Dann vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender wenden und weitere 5 Minuten auf der anderen Seite braten. Fertige Patties warm halten.

Burgersauce

  1. Alle Zutaten fein pürieren.

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≈ 0,3 g
TL flach
≈ 3 g
TL gehaeuft
≈ 6 g  (2 flach = 1 gehaeuft)
EL flach
≈ 10 g
EL gehaeuft
≈ 18 g  (2 flach = 1 gehaeuft)

Bei Fluessigkeiten (Oel, Essig, Tamari …) bleibt EL/TL neutral — flach/gehaeuft hat dort keine Bedeutung.

Quelle: Rezept-Datenbank Altbaeckersmuehle

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