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Ein veganer Schokoladenpudding, der ohne Ei und Gelatine auskommt — gebunden wird er allein mit Kartoffelstärke, die unter Hitze klar andickt. Die Mandelmilch wird mit gehackter Zartbitter-Schokolade und Apfelsüße gekocht, bevor die angerührte Stärke dazukommt. Nach dem Kühlen ist der Pudding fest und seidig. Kurz vor dem Servieren werden Erdbeeren mariniert, selbstgemachter Karamell wird in Splitter gebrochen und mit aufgeschlagener Sojasahne darüber arrangiert — drei Texturen in einem Glas.

Zutaten Pudding

  • 500 ml Mandelmilch
  • 35 g Kartoffelstärke
  • 1 EL Kakaopulver
  • 60 g Zartbitter-Schokolade
  • 50 g Apfelsüße

Außerdem

  • 150 g Erdbeeren
  • 2 EL Apfelsüße
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 100 g brauner Zucker
  • vegane Schlagcreme (z.B. Soyatoo)

Zubereitung

  1. Die Zartbitter-Schokolade grob hacken — Stücke in der Größe einer halben Mandel schmelzen schneller und gleichmäßiger als ganze Stücke. 300 ml der Mandelmilch zusammen mit der Apfelsüße in einen mittelgroßen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Hitze reduzieren, die gehackte Schokolade einrühren und unter Rühren schmelzen lassen, bis die Mischung glatt und gleichmäßig dunkel ist. Nicht überhitzen, sonst flockt die Schokolade.
  2. In einer kleinen Schüssel das Kakaopulver und die Kartoffelstärke mit den restlichen 200 ml kalter Mandelmilch mit einem Schneebesen glatt rühren — keine Klümpchen dürfen übrig sein, sie würden sich sonst im Pudding festsetzen. Diese Mischung langsam unter ständigem Rühren in die kochende Schokoladenmilch gießen. Etwa 1 Minute unter kräftigem Rühren weiterkochen, bis die Masse deutlich andickt und beim Abheben des Löffels in dicken Fäden zurück in den Topf läuft. Achtung: Die heiße Masse spritzt gerne — schützen Sie Hände und Arme.
  3. Den heißen Pudding sofort in vier hitzebeständige Gläser (à ca. 150 ml) füllen. Etwas abkühlen lassen und die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken, die die Puddingoberfläche berührt — so bildet sich keine Haut. Nach 30 Minuten in den Kühlschrank stellen und dort mindestens 5 Stunden, besser über Nacht, fest werden lassen.
  4. Für den Karamell: 100 g braunen Zucker mit 3 EL Wasser in einen kleinen Topf mit hellem Boden geben (im hellen Topf sieht man die Farbe besser). Bei mittlerer Hitze aufkochen, dabei nicht rühren — nur den Topf vorsichtig schwenken, wenn er ungleichmäßig brät. Der Zucker durchläuft helle bis goldbraune Phasen, das dauert 5–8 Minuten. Sobald er haselnussbraun ist und leicht raucht, vom Herd nehmen. Zu lange = verbrannt-bitter.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel den heißen Karamell sofort in dünnen Streifen oder kleinen Lachen auf das Papier gießen — er wird beim Abkühlen glasartig fest. Vorsicht: Der Karamell ist extrem heiß, nicht anfassen. Nach 10–15 Minuten ist er hart und kann mit den Fingern oder einem Messerrücken in Splitter gebrochen werden.
  6. Die Erdbeeren waschen, Grün entfernen und in nicht zu kleine Stücke teilen — halbiert oder geviertelt, je nach Größe. In einer Schüssel mit 2 EL Apfelsüße und einer Prise Vanillepulver vermengen und 10 Minuten ziehen lassen; in dieser Zeit geben sie Saft ab und werden glänzend.
  7. Kurz vor dem Servieren die vegane Schlagcreme nach Packungsanweisung steif schlagen (kalt geht das am besten). Je 2 EL auf den kalten Pudding setzen, die marinierten Erdbeeren samt Saft darauf verteilen und mit den Karamell-Splittern dekorieren. Sofort servieren, damit der Karamell knusprig bleibt — durch die Feuchtigkeit wird er sonst klebrig.

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Msp
Messerspitze ≈ 0,15 g
Prise
≈ 0,3 g
TL flach
≈ 3 g
TL gehaeuft
≈ 6 g  (2 flach = 1 gehaeuft)
EL flach
≈ 10 g
EL gehaeuft
≈ 18 g  (2 flach = 1 gehaeuft)

Bei Fluessigkeiten (Oel, Essig, Tamari …) bleibt EL/TL neutral — flach/gehaeuft hat dort keine Bedeutung.

Quelle: Rezept-Datenbank Altbaeckersmuehle

Essen & Trinken

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