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Ein einfaches Baguette mit Dinkelmehl, Trockenhefe und einer guten Stunde Gehzeit — nichts kompliziertes, aber der Kurkuma macht es besonders. Das Gewürz färbt den Teig tief goldgelb und gibt eine warme, leicht erdige Note; grob gemörserter schwarzer Pfeffer setzt kleine Schärfepunkte. Vier schlanke Stangen, knusprig gebacken mit Dampf im Ofen. Zum Frühstück mit Hummus, zur Suppe oder als Brot neben einem Salat.

Zutaten

für 4 Baguettes

  • 500 g Dinkelmehl Type 630
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 1 Tl gemahlener Kurkuma
  • ½ Tl schwarzer Pfeffer grob gemörsert
  • 350 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, Trockenhefe, Kurkuma und den grob gemörserten schwarzen Pfeffer in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen gut vermengen. Wichtig: Salz und Hefe erst beim Vermischen mit dem Mehl zusammenbringen, direkter Kontakt kann die Hefe beeinträchtigen.
  2. 350 ml lauwarmes Wasser (ca. 35 °C — auf dem Handrücken fühlt es sich kaum warm an) nach und nach unterrühren und dann 10 Minuten mit der Hand oder der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe kräftig verkneten. Der Teig soll glatt und elastisch werden. Fenstertest: Ein kleines Stück zwischen den Fingern dünn ausziehen — wenn es hauchdünn wird, ohne zu reißen, ist der Teig gut geknetet.
  3. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken (trockenes Tuch trocknet den Teig aus). An einen warmen, zugfreien Ort stellen und mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Fingerdrucktest: Ein sanfter Druck hinterlässt eine Delle, die langsam zurückfedert.
  4. Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte in vier gleich große Stücke teilen — nicht durchkneten, sonst geht die aufgebaute Luft verloren. Jedes Stück mit den Händen vorsichtig zu einem Kreis mit ca. 20 cm Durchmesser flachdrücken.
  5. Jeden Kreis fest von einer Seite zur anderen aufrollen, dabei leicht in Form ziehen. Die Naht nach unten drücken. In vorbereitete Baguette-Hängematten (Backform aus Stoff oder Silikon) legen oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit Baguette-Rillen. Alternativ: die Rohlinge mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Mehl bestäuben.
  6. Abgedeckt an einem warmen Ort weitere 20 Minuten gehen lassen. Die Baguettes sollen sichtbar aufgegangen sein.
  7. Backofen auf 225 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Für knusprige Kruste eine feuerfeste Schale mit ca. 200 ml Wasser auf den Ofenboden stellen — der entstehende Dampf hält die Kruste elastisch, sodass das Brot im Ofen noch aufgehen kann, und gibt ihr den typischen Glanz.
  8. Vor dem Einschießen mit einer scharfen Klinge oder einem Rasiermesser die Oberseite der Baguettes 3–4 Mal schräg einschneiden (ca. 0,5 cm tief). So kann der Teig gezielt aufreißen. Im heißen Ofen 25 Minuten backen. Die Baguettes sollen goldbraun sein und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
  9. Auf einem Gitter auskühlen lassen — nicht auf einem Brett, sonst schwitzt die Unterseite und weicht auf. Am besten warm essen, am Tag des Backens schmecken sie am besten; Reste am nächsten Tag kurz im Ofen auffrischen.

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Quelle: Rezept-Datenbank Altbaeckersmuehle

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